Ein Tauchtag in Hurghada beginnt meist entspannt und gut organisiert. Nach dem Transfer vom Hotel geht es mit dem Boot hinaus zu den Tauchplätzen im Roten Meer. Dort stehen in der Regel zwei Tauchgänge auf dem Programm, dazwischen bleibt Zeit für eine Mittagspause an Bord und für Erholung. So verbindet sich das Erlebnis unter Wasser mit einem angenehmen Tagesablauf und viel Zeit, die farbenfrohe Unterwasserwelt in Ruhe zu entdecken.
Warum Hurghada ein beliebtes Ziel für Taucher ist
Hurghada gehört zu den bekanntesten Tauchregionen am Roten Meer. Das liegt vor allem an der gut erreichbaren Küste, den vielen Bootsausflügen und der abwechslungsreichen Unterwasserwelt. Für Urlauber aus Deutschland ist außerdem angenehm, dass es vor Ort deutschsprachige Tauchschulen gibt. Gerade bei Sicherheitsregeln, Theorie und ersten Übungen kann die eigene Sprache viel Sicherheit geben.
Die Region eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher. Wer noch nie getaucht ist, kann mit einem Schnuppertauchgang erste Eindrücke sammeln. Wer einen anerkannten Tauchschein machen möchte, beginnt häufig mit einem Open-Water-Kurs. Fortgeschrittene Taucher finden dagegen Kurse und Tauchgänge, die stärker auf Tiefe, Strömung, Wracks oder spezielle Techniken ausgerichtet sind.
Ein weiterer Vorteil: Eigene Tauchausrüstung ist nicht zwingend erforderlich. Viele Tauchschulen stellen Leihequipment bereit. Dazu gehören zum Beispiel Maske, Flossen, Anzug, Tarierweste, Atemregler und Flasche. Wichtig ist, dass die Ausrüstung gut gewartet ist und vor dem Tauchgang passend eingestellt wird.
Der typische Ablauf beim Tauchen in Hurghada
Ein Tauchtag folgt meist einem klaren und entspannten Rhythmus. Beim Tauchen in Hurghada sorgt diese feste Struktur dafür, dass genügend Zeit bleibt für Vorbereitung, Briefing, Tauchgänge und Pausen. Gerade für Einsteiger ist das angenehm, weil sie genau wissen, was als Nächstes passiert und nicht unter unnötigem Zeitdruck staan.
Abholung, Ankunft am Boot und Begrüßung
Der Tag beginnt am Morgen mit der Abholung vom Hotel. Je nach Lage des Hotels fahren Gäste gemeinsam zur Marina oder direkt zum Bootsanleger. Dort werden sie von der Crew und den Tauchlehrern begrüßt. Anschließend geht es an Bord.
Auf dem Boot gibt es zunächst Zeit, sich umzusehen und anzukommen. Die Ausrüstung wird vorbereitet, Taschen werden verstaut, und die Tauchschule erklärt den Tagesablauf. Wer Leihausrüstung nutzt, bekommt die passenden Teile zugewiesen. Dabei wird geprüft, ob Anzug, Maske und Flossen richtig sitzen.
Für zertifizierte Taucher werden meist Brevet und Erfahrung abgefragt. Anfänger erhalten eine besonders ausführliche Einweisung. Dazu gehören grundlegende Regeln, Signale unter Wasser und Hinweise zum Verhalten auf dem Boot.
Fahrt zum Tauchplatz und Briefing
Nach dem Ablegen fährt das Boot zum ersten Tauchplatz. Die Fahrt ist ein entspannter Teil des Tages. Viele Gäste genießen den Blick aufs Meer, trinken etwas Wasser und bereiten sich langsam auf den ersten Tauchgang vor.
Vor dem Einstieg gibt es ein Briefing. Dabei erklärt der Tauchguide den Tauchplatz, die geplante Route und mögliche Besonderheiten. Auch maximale Tiefe, ungefähre Tauchzeit, Einstieg und Ausstieg werden besprochen. Sicherheitsregeln spielen eine wichtige Rolle, etwa das Tauchen mit Buddy, der Luftvorrat und die Signale.
Ein gutes Briefing ist besonders wertvoll, weil es Orientierung gibt. Unter Wasser wirkt alles anders: Geräusche sind gedämpft, Bewegungen langsamer, und Entfernungen lassen sich ungewohnt einschätzen. Wer vorher weiß, was ihn erwartet, taucht entspannter.
Zwei Tauchgänge, Mittagspause und Rückkehr
Ein klassischer Bootsausflug rund um Hurghada umfasst zwei Tauchgänge. Zwischen ihnen liegt eine Pause, damit sich der Körper erholen kann. Außerdem bleibt Zeit zum Essen, Trinken und Austausch mit anderen Gästen.
Der erste Tauchgang findet häufig nach der Ankunft am Tauchplatz statt. Zertifizierte Taucher folgen dem Guide entlang des Riffs oder einer vorher besprochenen Route. Anfänger werden enger betreut und bleiben in einem geeigneten Bereich, meist in flacherem Wasser. Dort können sie sich langsam an Atemregler, Maske und Tarierung gewöhnen.
Nach dem ersten Tauchgang geht es zurück an Bord. Die Ausrüstung wird abgelegt, Flaschen werden gewechselt oder vorbereitet, und alle ruhen sich aus. Die Mittagspause ist ein fester Bestandteil des Tages. Sie sorgt nicht nur für Energie, sondern auch für eine ruhige Atmosphäre auf dem Boot.
Typische Bestandteile eines gut organisierten Tauchtages sind:
- Abholung am Morgen vom Hotel und Fahrt zum Boot
- Bootsfahrt zu einem geeigneten Tauchplatz am Roten Meer
- Briefing mit Informationen zu Sicherheit, Route und Verhalten
- Erster Tauchgang mit Guide oder Tauchlehrer
- Mittagspause und Oberflächenpause an Bord
- Zweiter Tauchgang an demselben oder einem anderen Platz
- Rückfahrt und Ankunft am Nachmittag
Am Nachmittag fährt das Boot zurück. Nach der Ankunft werden Ausrüstung und persönliche Sachen zusammengeräumt. Wer vom Hotel abgeholt wurde, wird in der Regel wieder dorthin zurückgebracht. Der Tag endet meist angenehm müde, aber mit vielen Eindrücken.
Für Anfänger: Schnuppertauchen und erste Übungen
Nicht jeder Gast kommt mit Tauchschein nach Hurghada. Viele möchten einfach einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, unter Wasser zu atmen. Dafür gibt es Schnuppertauchgänge, die speziell für Einsteiger gedacht sind.
Beim Schnuppertauchen geht es nicht um Leistung oder Tiefe. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Vertrauen und ein erstes Gefühl für die Ausrüstung. Der Tauchlehrer erklärt Schritt für Schritt, wie der Atemregler funktioniert, wie man Druck ausgleicht und welche Handzeichen wichtig sind.
Im flachen Wasser werden die ersten Übungen gemacht. Dazu gehört zum Beispiel, ruhig durch den Atemregler zu atmen, Wasser aus der Maske zu entfernen oder die eigene Lage im Wasser zu kontrollieren. Auch die Tarierung wird langsam erklärt. Damit ist gemeint, wie man weder sinkt noch unkontrolliert aufsteigt.
Viele Anfänger sind vor dem ersten Atemzug unter Wasser etwas nervös. Das ist normal. Eine deutschsprachige Erklärung kann helfen, Unsicherheit abzubauen. Wenn Regeln und Übungen klar verständlich sind, fällt der Einstieg leichter.
Für zertifizierte Taucher: Kurse und Spezialgebiete
Wer bereits tauchen kann, findet in Hurghada viele Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Tauchschulen bieten Ausbildungen nach den Standards von PADI, SSI und CMAS an. Welche Organisation passt, hängt von Vorkenntnissen, persönlichen Zielen und bisherigen Brevets ab.
Fortgeschrittene Taucher können zum Beispiel Advanced-, Rescue-, Divemaster- oder Specialty-Kurse wählen. Diese Kurse bauen auf vorhandener Erfahrung auf und vertiefen bestimmte Bereiche. Dabei geht es nicht nur um neue Tauchplätze, sondern auch um bessere Planung, mehr Sicherheit und bewusstere Wahrnehmung unter Wasser.
Zu den möglichen Spezialgebieten gehören unter anderem:
- Nitrox-Tauchen mit einem angepassten Atemgasgemisch
- Tieftauchen mit besonderem Fokus auf Planung und Grenzen
- Wracktauchen mit Regeln für Orientierung und Sicherheit
- Drift-Tauchen bei Strömung und kontrollierter Fortbewegung
- Nachttauchen mit spezieller Ausrüstung und veränderter Wahrnehmung
Solche Kurse sollten immer zu Erfahrung und Komfortzone passen. Nicht jedes Spezialgebiet ist für jeden Taucher sofort sinnvoll. Eine gute Tauchschule achtet darauf, dass Voraussetzungen erfüllt sind und niemand überfordert wird.
Sicherheit, Ausrüstung und Sprache an Bord
Sicherheit steht bei einem Tauchtag immer an erster Stelle. Dazu gehören erfahrene Tauchlehrer, klare Briefings und gut gewartete Ausrüstung. Auch die Eigenverantwortung der Taucher ist wichtig: Wer sich krank, müde oder unsicher fühlt, sollte das offen sagen.
Die Ausrüstung wird vor dem Tauchgang vorbereitet und geprüft. Dazu zählen Flasche, Atemregler, Tarierweste, Blei und Messinstrumente. Bei Leihausrüstung ist die richtige Passform entscheidend. Eine undichte Maske oder zu große Flossen können den Tauchgang unnötig anstrengend machen.
Deutschsprachige Ausbildung ist für viele Urlauber ein großer Vorteil. Gerade theoretische Inhalte, Notfallverfahren und praktische Übungen sollten exakt verstanden werden. Missverständnisse unter Wasser lassen sich schwer klären. Deshalb ist es sinnvoll, Fragen vor dem Einstieg zu stellen.
Auch an Bord helfen klare Abläufe. Wer weiß, wo die Ausrüstung liegt, wann das Briefing beginnt und wie der Einstieg erfolgt, bleibt ruhiger. Das macht den Tag für Anfänger und erfahrene Taucher angenehmer.
Was Urlauber für den Tauchtag einplanen sollten
Ein Tauchtag am Roten Meer ist unkompliziert, aber ein wenig Vorbereitung hilft. Neben Badebekleidung und Handtuch sind Sonnenschutz und ausreichend Wasser wichtig. Auf dem Boot ist man lange im Freien, auch wenn Schattenplätze vorhanden sein können.
Wer eigene Ausrüstung besitzt, kann sie mitbringen. Notwendig ist das jedoch nicht, da Ausrüstung vor Ort ausgeliehen werden kann. Persönliche Teile wie Maske oder Tauchcomputer nutzen viele Taucher dennoch gern selbst, weil sie vertraut sind.
Vor dem Tauchen sollte man ausreichend schlafen und auf den eigenen Körper achten. Alkohol am Vorabend, Erkältung oder starke Müdigkeit passen nicht gut zu einem sicheren Tauchtag. Auch nach dem Tauchen gelten Vorsicht und Erholung als sinnvoll, besonders wenn mehrere Tauchtage geplant sind.
Preise unterscheiden sich je nach Kurs, Verband und Leistung. Bei PADI-, SSI- und CMAS-Kursen können unterschiedliche Gebühren und Inhalte gelten. Entscheidend ist nicht nur der Preis, sondern auch, was enthalten ist: Ausbildung, Ausrüstung, Bootsausflug, Lehrmaterial oder Zertifizierung können je nach Angebot variieren. Einen Überblick über verschiedene Tauchkurse und Möglichkeiten vor Ort bietet tauchkurshurghada.com.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich einen Tauchschein für einen Tauchtag in Hurghada?
Für einen geführten Tauchgang als zertifizierter Taucher wird ein Tauchschein benötigt. Anfänger können jedoch mit einem Schnuppertauchgang starten und erste Erfahrungen im flachen Wasser sammeln.
Wie viele Tauchgänge gibt es bei einem Bootsausflug?
Ein typischer Tauchausflug mit dem Boot umfasst meist zwei Tauchgänge. Dazwischen gibt es eine Oberflächenpause und eine Mittagspause an Bord, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Ist Tauchen in Hurghada auch für Anfänger geeignet?
Ja, Hurghada bietet Möglichkeiten für Anfänger, besonders durch Schnuppertauchen und Einsteigerkurse. Wichtig sind eine verständliche Einweisung, passende Ausrüstung und eine ruhige Betreuung durch Tauchlehrer.
Muss ich meine eigene Tauchausrüstung mitbringen?
Eigene Ausrüstung ist nicht zwingend erforderlich, da viele Tauchschulen Leihausrüstung anbieten. Wer eigenes Equipment nutzt, sollte trotzdem prüfen, ob alles vollständig und einsatzbereit ist.
Welche Tauchkurse werden in Hurghada angeboten?
Je nach Tauchschule gibt es Kurse nach PADI, SSI oder CMAS. Möglich sind Einsteigerkurse, fortgeschrittene Ausbildungen und Spezialkurse wie Nitrox, Tieftauchen, Wracktauchen oder Nachttauchen.











