Wie unterstützen digitale Systeme Führungskräfte?

Wie unterstützen digitale Systeme Führungskräfte?

Inhalt des Artikels

Diese Einführung definiert, wie digitale Systeme Führungskräfte konkret entlasten und stärkt den Fokus auf praxisnahe Produktbewertungen und Handlungsempfehlungen. Im Kern fragt der Text: Wie unterstützen digitale Systeme Führungskräfte? Dabei steht digitales Leadership im Mittelpunkt moderner Management-Tools.

Digitalisierung verändert Entscheidungsprozesse, Zusammenarbeit und Reporting. Führungskräfte Digitalisierung verlangt mehr Effizienz, bessere Transparenz und stärkere Mitarbeiterbindung. Das beeinflusst Tagesgeschäft und strategische Planung in Mittelstand und Konzernen.

Der Artikel richtet sich an Geschäftsführer, Abteilungsleiter, HR-Manager und IT-Verantwortliche in Deutschland. Er bietet einen Überblick über digitale Systeme Führungskräfte, konkrete Produktreviews, Implementierungstipps, Erfolgsmessung und Compliance-Hinweise wie DSGVO.

Leser erhalten vergleichende Einschätzungen und praxisnahe Fallbeispiele aus deutschen Unternehmen. Ziel ist es, mit klaren Empfehlungen die Auswahl passender Management-Tools zu erleichtern und digitales Leadership in der Organisation umzusetzen.

Wie unterstützen digitale Systeme Führungskräfte?

Digitale Systeme verändern, wie Führungskräfte Informationen nutzen und Entscheidungen treffen. Sie bündeln Daten, automatisieren Prozesse und schaffen Transparenz. Der Text skizziert die Rolle digitaler Systeme, typische Probleme in der Praxis und praktische Kriterien für die Auswahl passender Lösungen.

Überblick über Rolle und Nutzen digitaler Systeme

Die Rolle digitaler Systeme umfasst Informationsaggregation, Prozessautomatisierung, Kommunikation, Performance‑Messung und Entscheidungsunterstützung. Tools wie Jira, Asana, Microsoft Teams, Power BI und Tableau stehen für konkrete Anwendungsfälle.

Der Nutzen digitale Tools Führungskräfte zeigt sich in Zeitersparnis durch automatisierte Workflows und besserer Transparenz via Dashboards. Effizienzsteigerung Management entsteht durch kürzere Durchlaufzeiten und schnellere Reaktionsfähigkeit.

Typische Herausforderungen von Führungskräften im digitalen Zeitalter

Häufige Herausforderungen Führungskräfte Digitalisierung sind Informationsüberflutung und fragmentierte Systemlandschaften. Viele Abteilungen arbeiten mit Insellösungen, was Medienbrüche verursacht.

Digital Leadership Probleme zeigen sich bei Datenschutz und Compliance. DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz und branchenspezifische Regeln wie BaFin erfordern klare Konzepte.

Widerstand gegen Wandel und Fachkräftemangel in IT und Data Science verlangsamen Implementierung und Betrieb. Schulungen und Change‑Management sind erforderlich.

Kriterien zur Bewertung von Systemen aus Führungssicht

Kriterien Bewertung Software Führung beziehen sich auf Funktionalität, Bedienbarkeit, Integrationsfähigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit. Ein System muss Reporting, Projektsteuerung und HR‑Funktionen zuverlässig abdecken.

Auswahlkriterien digitale Systeme sollten APIs, Konnektoren zu SAP, Salesforce und Microsoft 365 sowie mobile Verfügbarkeit prüfen. Kosten/Nutzen, TCO und Supportqualität mit Referenzen sind relevante Entscheidungsfaktoren.

Bei der Bewertung ist darauf zu achten, ob Anbieter deutsche Rechenzentren, Verschlüsselung, Audit‑Trails und DSGVO‑Konformität anbieten. So lässt sich der wirtschaftliche Impact für Organisationen besser abschätzen.

Wesentliche digitale Tools für modernes Leadership

Moderne Führung nutzt eine Palette digitaler Werkzeuge, die Projektarbeit, Kommunikation, Reporting und Personalsteuerung verbinden. Diese Tools schaffen Transparenz und geben Führungskräften schnelle Einsichten in Projekte, Ressourcen und Teamleistung.

Projekt- und Aufgabenmanagement-Software

Projektmanagement Software wie Asana, Jira und Trello strukturiert Arbeit mit Kanban-Boards, Gantt-Ansichten und Prioritäten. Solche Systeme unterstützen Aufgabenmanagement Führungskräfte bei Ressourcenplanung und Verantwortlichkeitszuweisung.

Integrationen zu Zeiterfassung und ERP sorgen für konsistente Daten. Bewertungskriterien sind Anpassbarkeit von Workflows, Automatisierungsregeln und Multiplattform-Support.

Kommunikations- und Kollaborationstools

Kollaborationstools wie Microsoft Teams, Slack und Zoom verbinden synchrone und asynchrone Kommunikation. Sie reduzieren E-Mail-Volumen und verbessern Meeting-Effizienz durch Kalender- und Whiteboard-Funktionen.

Führungskräfte profitieren von Kanälen für Themen, Moderations-Tools und Integrationen zu Projektmanagement und CRM. Datenschutzaspekte wie Rechenzentrumsstandort und AV-Vertrag sind in Deutschland zentral.

Dashboard- und Reporting-Lösungen

Reporting-Lösungen und Dashboards Führungskräfte liefern mit Power BI oder Tableau Visualisierungen und KPI-Übersichten. BI-Tools erlauben Self-Service-Analytics und Echtzeit-Überblick über Umsatz, Kosten und Projektstatus.

Voraussetzungen sind Datenqualität, ETL-Prozesse und Governance. Praxisbeispiele umfassen automatisierte Vertriebs-Reports und Personaldashboards für Vorstandssitzungen.

HR- und Performance-Management-Systeme

HR-Software wie SAP SuccessFactors, Workday oder spezialisierte Systeme unterstützt Recruiting, Onboarding und Performance Management. Solche Plattformen bieten 360-Grad-Feedback, OKR-Support und Skill-Mapping.

Für Führungskräfte schaffen diese Systeme Transparenz in Nachfolgeplanung und Kompetenzentwicklung. Wichtige Integrationen verbinden Payroll, Zeiterfassung und BI, um Compliance und konsistente Reports zu sichern.

Weitere Einblicke zu sprach- und KI-gestützten Interaktionen im Kundenkontakt finden sich im Beitrag über sprachgesteuerte Software Voice-controlled Software, die Prozesse und Nutzererlebnis in Unternehmen verändert.

So verbessern digitale Systeme Entscheidungsfindung

Digitale Systeme schaffen die Grundlage für schnellere, besser belegte Entscheidungen. Sie verbinden viele Datenquellen, bereinigen Informationen und bereiten Erkenntnisse so auf, dass Führungskräfte klare Handlungsoptionen sehen. Damit steigt die Qualität von Entscheidungen und die Organisation wird resilienter gegenüber Störungen.

Echtzeitdaten und Analytics

Echtzeitdaten Führung erlauben, Lagerbestände, Lieferkettenengpässe und Kundenfeedback ohne Verzögerung zu beobachten. Tools wie Power BI oder Tableau liefern Dashboards mit Drilldowns und Forecasts. Analytics Entscheidungsfindung nutzt statistische Modelle und Machine Learning, um Trends sichtbar zu machen.

Für Data-driven Leadership ist die Konsolidierung von CRM, ERP, IoT-Sensoren und Social-Media-Monitoring zentral. ETL-Prozesse und Data Warehouses wie Snowflake unterstützen die Datenintegration. Datenqualität und Latenz bleiben kritische Punkte, daher sind Data Literacy-Trainings sinnvoll.

Automatisierung repetitiver Aufgaben

Prozessautomatisierung Führung reduziert Routineaufwand und schafft Freiraum für Strategiearbeit. RPA-Lösungen von UiPath, Automation Anywhere oder Microsoft Power Automate automatisieren Berichtserstellung und Datenabgleich.

Automatisierung Management senkt Fehlerquoten und sorgt für konsistente Abläufe. Typische Einsatzbeispiele sind automatisiertes Reporting, Onboarding-Checklisten und Genehmigungsworkflows. Umsetzung braucht Prozessaufnahme, ROI-Berechnung und Governance für Bots.

Risikomanagement und Szenario-Planung

Risikomanagement digital profitiert von Simulationen und Stresstests. Szenario-Planung Tools wie Anaplan oder SAP IBP ermöglichen, Lieferkettenrisiken, Finanzszenarien und Personalengpässe durchzuspielen.

Integration externer Marktdaten, Wetterdaten und Lieferanteninformationen erhöht Vorhersagequalität. Dokumentation von Annahmen und regelmäßige Review-Zyklen sichern Governance. So unterstützen die Systeme Business Continuity und beschleunigen Eskalationsprozesse.

Integration und Implementierung in bestehenden Organisationen

Die Einführung neuer Werkzeuge verlangt eine klare Abfolge von Schritten und die Einbindung aller Beteiligten. Ein strukturiertes Vorgehen reduziert Risiken beim Implementierung digitale Systeme und schafft Vertrauen in den Wandel.

Zunächst steht eine Bedarfsanalyse. Daraus entsteht ein Lastenheft, das Anforderungen an Funktion, Sicherheit und Schnittstellen festhält. Im Softwareauswahl Prozess folgen Marktsondierung, RFP/RFI sowie Vergleichstests.

Ein Proof-of-Concept und eine Pilotphase zeigen Praxisreife. Bewertungsmethoden wie Referenzbesuche ergänzen den Vergleich. Wirtschaftliche Kriterien prüfen Lizenzkosten, Implementierungskosten und erwarteten Nutzen.

Change Management und Schulung für Führungskräfte

Change Management digitale Transformation lebt von Kommunikation und Vorbildfunktion der Führung. Die Einbindung von IT, Fachbereichen und dem Betriebsrat ist in Deutschland wichtig.

Schulung Führungskräfte sollte modular erfolgen. Präsenzseminare, E‑Learning, Microlearning und Coaching erreichen unterschiedliche Lerntypen. Ein digitales Leadership Training mit Anwendungstests und Zertifikaten misst Lernerfolg.

Interne Champions-Programme sichern Transfer in den Alltag. Nutzungskennzahlen und Feedbackschleifen ermöglichen kontinuierliche Anpassung.

Schnittstellen, Datensicherheit und Compliance in Deutschland

Schnittstellen Integration nutzt REST-APIs, GraphQL oder Middleware (iPaaS), um Dateninseln zu vermeiden. Konsistente Datenqualität ist zentral für Reporting und Automatisierung.

Datensicherheit DSGVO verlangt technische Maßnahmen wie Verschlüsselung in Transit und at rest, Identity & Access Management und Multi-Faktor-Authentifizierung. Regelmäßige Sicherheitsaudits und Penetrationstests gehören zum Standard.

Compliance deutsche Unternehmen umfasst DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz und branchenspezifische Regeln wie GoBD. Die Wahl zwischen On-Premises, Cloud oder Hybrid beeinflusst Datensouveränität. Anbieter wie Microsoft Azure Germany oder Hetzner sind in deutschen Compliance-Diskussionen oft genannt.

Eine enge Zusammenarbeit mit Compliance und Betriebsrat reduziert rechtliche Risiken. Logging, Audit-Trails und regelmäßige Reportingpflichten sorgen für Nachvollziehbarkeit und Vertrauen.

Praxisbewertung: Produkte und Anbieter im Test

Die Praxisbewertung ordnet technische Lösungen nach einem klaren Bewertungsrahmen. Tests kombinieren Hands-on-Prüfungen, Checklisten und Interviews mit Anwendern aus deutschen Firmen. Ziel ist eine belastbare Einschätzung für Softwaretest Führungskräfte und IT-Verantwortliche.

Bewertungsrahmen digitale Tools

  • Funktionalitätsumfang: Kernfunktionen und Erweiterungen.
  • Usability Software Test: Bedienbarkeit und UX im Alltag.
  • Integrationsfähigkeit: Schnittstellen zu SAP, Microsoft 365 und weiteren Systemen.
  • Sicherheit und Compliance: DSGVO-konforme Datenhaltung.
  • Skalierbarkeit: Auffangen von Wachstum und Lastspitzen.
  • Support & Kosten: Lizenzmodell und Servicequalität.

Die Gewichtung hilft bei der Priorisierung: Funktionalität 30 %, Usability 20 %, Sicherheit/Compliance 20 %, Integrationen 15 %, Kosten 15 %. Diese Werte unterstützen strukturierte Produktreviews digitale Tools und erleichtern Entscheidungen in unterschiedlichen Unternehmensgrößen.

Fallbeispiele Digitalisierung Deutschland

Ein mittelständischer Maschinenbauer führte Microsoft Teams und SharePoint ein, um Kommunikation und Dokumentenverwaltung zu bündeln. Die Implementierungsdauer betrug sechs Monate. Herausforderungen lagen in der Datenmigration und der Rechteverwaltung. Messbare Effekte zeigten sich in kürzeren Abstimmungszyklen.

Ein Handelsunternehmen nutzte Power BI für Vertriebsanalysen. Die Lösung ermöglichte Echtzeit-Auswertungen der Verkaufszahlen. Datenmodellierung erforderte zusätzlichen Aufwand. Das Reporting beschleunigte Entscheidungsprozesse auf Filial- und Vorstandsebene.

Ein Start-up setzte Personio für Recruiting und Onboarding ein. Die Einführung reduzierte Recruiting-Zyklen. Integrationsbedarf zu bestehenden Payroll-Systemen blieb ein Thema. Diese Praxisbeispiele Führung belegen typischen Nutzen und Stolpersteine.

Vor- und Nachteile Software Führungskräfte

  • Microsoft 365 / Teams: Vorteil — enge Integration mit Office-Anwendungen und breite Akzeptanz. Nachteil — Datenschutzfragen bei Cloud-Nutzung und Lizenzkomplexität.
  • Power BI: Vorteil — starke Integration ins Microsoft-Ökosystem und Self-Service-Analytics. Nachteil — höhere Anforderungen an Datenmodellierung für komplexe Szenarien.
  • Jira (Atlassian): Vorteil — mächtiges Projektmanagement für Entwicklungsprojekte. Nachteil — Einarbeitungsaufwand und mögliche Überdimensionierung für einfache Projekte.
  • Asana / Trello: Vorteil — einfache Bedienung und schneller Einstieg. Nachteil — eingeschränkte Enterprise-Funktionen und Reporting.
  • Personio: Vorteil — auf den deutschen Mittelstand zugeschnittenes HR-Feature-Set. Nachteil — Skalierungsgrenzen bei sehr großen Enterprises und Integrationsbedarf.
  • UiPath / Power Automate (RPA): Vorteil — Automatisierung repetitiver Prozesse. Nachteil — Governance und Wartung automatisierter Prozesse können aufwändig sein.

Kurze Produktreviews digitale Tools bewerten Funktionalität, Bedienbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und Kosten. Die Analyse stützt sich auf Referenzen deutsche Firmen und konkrete Performance-Messungen.

Lessons Learned aus den Tests betonen Pilotprojekte, frühzeitige Einbindung der Fachbereiche und kontinuierliches Monitoring. Solche Praxisbeispiele Führung unterstützen gezielte Rollouts und reduzieren Implementierungsrisiken.

Ein kompaktes Vergleich Asana Jira Power BI Personio hilft bei der ersten Orientierung. Verschiedene Anforderungen von Mittelstand und Enterprise führen zu unterschiedlichen Prioritäten bei der Auswahl und Interpretation der Testergebnisse.

Messbarer Nutzen und Erfolgsindikatoren für Führung

Erfolgsmessung digitale Systeme beginnt mit klaren KPIs Führungskräfte können Time-to-Decision, Durchlaufzeiten, Kosten pro Prozess und Forecast-Genauigkeit als Kernkennzahlen festlegen. Ergänzend sind Mitarbeiterzufriedenheit (z. B. eNPS), Fluktuationsrate und Nutzungsmessung (Adoption Rate) entscheidend, um Wirkung auf Kultur und Leistung abzubilden.

Zur Messung eignen sich Dashboards mit Echtzeit-KPIs, periodische Surveys und A/B-Tests bei Prozessänderungen. Vorher-Nachher-Vergleiche bilden die Basis zur Berechnung des ROI digitale Tools. Typische Benchmarks nach Einführung digitaler Systeme zeigen oft 20–40 % kürzere Entscheidungszyklen und 15–30 % geringere administrative Aufwände.

Erfolgsfaktoren sind klare Zielsetzung vor der Implementierung, kontinuierliches Monitoring und eine Governance, die Datenqualität sicherstellt. Führungskräfte sollten Pilotmetriken definieren, Verantwortlichkeiten für KPI-Tracking zuordnen und Quartalsreviews sowie Lessons-Learned-Runden planen, um nachhaltigen Nutzen zu sichern.

FAQ

Wie unterstützen digitale Systeme Führungskräfte konkret im Arbeitsalltag?

Digitale Systeme unterstützen Führungskräfte durch Informationsaggregation, Automatisierung repetitiver Aufgaben, klare Visualisierung von KPIs und verbesserte Kommunikation. Tools wie Microsoft Power BI liefern Echtzeit-Dashboards, Project-Tools wie Jira oder Asana strukturieren Arbeitspakete, und Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams oder Slack reduzieren E‑Mail‑Flut. Dadurch gewinnen Führungskräfte Zeit für strategische Entscheidungen und steigern Transparenz innerhalb der Organisation.

Welche konkreten Vorteile bringen Dashboards und Reporting‑Lösungen?

Dashboards ermöglichen einen schnellen Überblick über Umsatz, Kosten, Projektstatus und Personalkennzahlen. Sie verkürzen die Time‑to‑Decision durch Drilldowns, Trendanalysen und Forecasts. Bei korrekter Datenmodellierung und Governance liefern Tools wie Power BI oder Tableau verlässliche, nachvollziehbare Kennzahlen für Vorstandssitzungen, Forecasts und operative Steuerungsmeetings.

Welche Kriterien sollten Führungskräfte bei der Auswahl von Systemen beachten?

Wichtige Kriterien sind Funktionalität (Reporting, Projektsteuerung, HR‑Funktionen), Bedienbarkeit/UX, Integrationsfähigkeit zu ERP/CRM (z. B. SAP, Salesforce), Skalierbarkeit, Sicherheit/Compliance (DSGVO, GoBD) sowie Gesamtbetriebskosten inklusive Implementierung und Training. Supportqualität, deutsche Rechenzentren und Referenzen aus relevanten Branchen sind ebenfalls entscheidend.

Wie lässt sich Datenschutz und DSGVO‑Konformität bei Cloud‑Lösungen sicherstellen?

DSGVO‑Konformität erfordert geeignete Auftragsverarbeitungsverträge (AVV), klare Datenlokalisierung (z. B. Rechenzentren in Deutschland), Verschlüsselung in Transit und at rest sowie Rollen‑ und Berechtigungskonzepte. Identity & Access Management (SAML, OAuth) und Multi‑Faktor‑Authentifizierung gehören zum Standard. Regelmäßige Audits und Penetrationstests erhöhen die Sicherheit.

Welche Herausforderungen treten bei der Implementierung in mittelständischen Unternehmen auf?

Typische Herausforderungen sind heterogene Systemlandschaften mit Schnittstellenproblemen, Fachkräftemangel in IT/Data‑Science, Widerstand gegen Wandel und notwendiges Change Management. Dazu kommen Datenmigrationsaufwand, Schulungsbedarf sowie betriebsrats‑ und compliancebezogene Abstimmungen in Deutschland.

Wie können Führungskräfte den ROI von digitalen Systemen messen?

Der ROI lässt sich über vorher definierte KPIs messen: Time‑to‑Decision, Durchlaufzeiten, Administrative Aufwände, Time‑to‑Hire, eNPS und Forecast‑Genauigkeit. Vorher‑Nachher‑Vergleiche, A/B‑Tests, Adoption‑Raten und Quartalsreviews liefern die Datenbasis für eine fundierte ROI‑Bewertung.

Welche Tools eignen sich besonders für Projekt‑ und Aufgabenmanagement?

Jira und Atlassian‑Tools sind stark für Software‑ und Entwicklungsprojekte. Asana und Trello punkten mit einfacher Bedienung für nicht‑technische Teams. Microsoft Planner integriert sich gut in das Microsoft‑Ökosystem. Entscheidende Auswahlfaktoren sind Workflow‑Anpassbarkeit, Reporting‑Funktionen und Integrationen zu Zeiterfassung oder ERP.

Wann lohnt sich der Einsatz von RPA und welche Risiken gibt es?

RPA‑Lösungen wie UiPath oder Microsoft Power Automate lohnen sich bei hohem Automatisierungsgrad repetitiver, regelbasierter Aufgaben (z. B. Berichtserstellung, Datenabgleich). Vorteile sind Zeitersparnis und Fehlerreduktion. Risiken betreffen Governance, Wartung der Bots und fehlende Prozessdokumentation. Ein Pilotprojekt und klare Verantwortlichkeiten sind empfehlenswert.

Wie gelingt Change Management bei der Einführung neuer Systeme?

Erfolgreiches Change Management umfasst frühzeitige Einbindung der Führungsebene, transparente Kommunikation der Zielvision, maßgeschneiderte Schulungsformate (Präsenz, E‑Learning, Microlearning) und Champions‑Programme. Messung des Lernerfolgs durch Zertifikate, Nutzungskennzahlen und Feedbackschleifen sichert die Adoption.

Welche Rolle spielen Integrationen und APIs für die Systemlandschaft?

Integrationen verhindern Dateninseln und sichern konsistente Datenqualität. REST‑APIs, GraphQL oder iPaaS‑Middleware sind zentrale Technologien. Gute Integrationsfähigkeit ermöglicht Verknüpfungen zu ERP, CRM, Payroll und BI‑Systemen und ist damit ein Kernkriterium für Skalierbarkeit und Betriebssicherheit.

Wie lassen sich Risiken in Lieferketten und Szenarien digital abbilden?

Tools wie Anaplan oder SAP IBP unterstützen Szenario‑Planung und Stresstests. Durch die Integration externer Marktdaten, Lieferanteninformationen und interner KPIs können Lieferkettenrisiken quantifiziert und Gegenmaßnahmen simuliert werden. Governance verlangt dabei dokumentierte Annahmen und regelmäßige Review‑Zyklen.

Welche Best Practices gibt es für Pilotphasen und Rollout?

Best Practices umfassen eine Bedarfsanalyse, Lastenheft, PoC mit klaren Erfolgskriterien, Pilotphase in ausgewählten Fachbereichen und gestaffelten Rollout. Stakeholder wie IT, Fachbereiche, Compliance und Betriebsrat sollten früh eingebunden werden. Ein Monitoringplan mit KPIs und Lessons‑Learned‑Runden sichert den Transfer in den Regelbetrieb.

Welche KPIs sind für Führungskräfte besonders relevant nach der Einführung?

Relevante KPIs sind Time‑to‑Decision, Adoption Rate, Durchlaufzeiten, Kosten pro Prozess, eNPS, Fluktuationsrate, Forecast‑Genauigkeit und Time‑to‑Hire. Diese Kennzahlen erlauben ein klares Bild des betrieblichen Nutzens und zeigen Handlungsfelder für Optimierungen.

Welche Anbieter sind in Deutschland besonders bewährt für HR‑Systeme?

Personio ist stark im deutschen Mittelstand für Recruiting, Onboarding und Performance. SAP SuccessFactors und Workday bedienen größere Enterprise‑Anforderungen mit umfassender Skalierbarkeit. Wichtige Entscheidungskriterien sind Integrationsfähigkeit zu Payroll, Zeiterfassung und BI sowie DSGVO‑Konformität.

Wie kann die Datenqualität sichergestellt werden, bevor Analytics‑Tools eingeführt werden?

Datenqualität wird durch klare Datenmodelle, ETL‑Prozesse, Datenkataloge, Rollen‑ und Zugriffsregeln sowie regelmäßige Daten‑Governance‑Zyklen sichergestellt. Vor Implementierung von BI‑Tools sollten Stichproben, Datenbereinigungen und Verantwortlichkeiten definiert werden, um belastbare Reports zu ermöglichen.

Welche Infrastruktur‑Optionen sind empfehlenswert für deutsche Unternehmen?

Die Wahl zwischen On‑Premises, Cloud und Hybrid hängt von Compliance‑Anforderungen und Skalierungsbedarf ab. Deutsche Rechenzentrumsstandorte wie Microsoft Azure Germany oder Hetzner bieten Vorteile bei Datensouveränität. Hybrid‑Ansätze kombinieren lokale Kontrolle mit Cloud‑Skalierbarkeit.
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